Pebble Steel

Pebble Steel© Pebble

Die Pebble Steel ist vielleicht die bekannteste Smartwatch überhaupt, denn sie gilt als einer der Vorreiter ihrer Art und wurde mit Hilfe der Crowdfunding Plattform Kickstarter finanziert. Dank dieser Plattform fand sie schnell eine große Anzahl an Fans und erschien nach der ersten Veröffentlichung in einer zweiten Version – diesmal mit einem Metallgehäuse und Gorilla Glass. Doch es gibt nicht nur Fans, die das Gerät bejubeln, sondern auch viele Kritiker, die denen einige Punkte nicht zusagen. Doch wo genau liegen eigentlich die Vor- und Nachteile der Uhr?

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Dezent und schlicht – Das Design

Rein optisch erinnert die Pebble Steel an eine ganz einfache Quarzuhr, die sich eher dezent und unauffällig gibt. Allerdings scheiden sich die Gesiter bereits bei den drei großen Knöpfen an der Außenseite: Während die Fans der Smartwatch sich vor allem über den Retro-Stil freuen, beschweren sich die Kritiker über die schlechte Verarbeitung und bemängeln die Qualität eben jener Buttons. Vor allem die scharfen Kanten sind ein Hauptkritikpunkt, den man nicht vernachlässigen sollte. Das sonst so puristische Design wird außerdem durch den Ladeanschluss unterbrochen, denn auf der Seite sind zwei Ladekontakte zu sehen.

Hoher Kontrast, aber geringe Auflösung – Das Display

Die Überschrift fasst die Stärken und Schwächen des Displays gut zusammen: Mit einer Auflösung von 144×168 kann die Pebble Steel mit der Konkurrenz nicht mithalten, die schon das Fünffache an Auflösung bieten kann. Dafür überzeugt die Smartwatch jedoch mit einem ungeschlagenen Kontrast, der sich vor allem an sonnigen Tagen zeigt. Dann kann man nämlich bereits mit einem einfachen Blick sämtliche Informationen ablesen, ohne dass man sich über eine zu hohe Lichteinstrahlung Sorgen machen muss. Ebenfalls keine Sorgen muss man sich um einen möglicherweise nicht funktionierenden Touchscreen machen, denn diesen gibt es einfach nicht. Das ist vielleicht auch ganz gut, denn bei einer breite von 2,1 Zentimetern und einer Höhe von fast 2,5 Zentimetern ist das Display auch recht klein geraten. Die Bedienung selbst erfolgt komplett über die Knöpfe an der Seite.

Bedienung und Technik

Damit die Pebble Steel auch genutzt werden kann, muss sie zunächst mit einem Smartphone verbunden werden. Unabhängig, ob man ein Android-Phone oder ein iPhone besitzt, mit nur wenigen Handgriffen kann man sich per Bluetooth verbinden und sämtliche Funktionen nutzen. Das alles ist wirklich kinderleicht und sehr schnell. Nachrichten und Benachrichtungen von Apps werden nach einer kurzen Vibration direkt auf dem Bildschirm angezeigt oder auch den Musik-Player kann man direkt per Smartwatch anwählen und die Titel ändern. Allerdings ist man dabei sehr eingeschränkt, denn ein Blättern durch Alben oder Titel gibt es nicht – dafür muss man ganz altmodisch das Smartphone in die Hand nehmen.

Pebble Steel Fazit

Das Pebble Steel ist eine grundsolide Smartwatch mit einigen Fehlern, aber auch einigen Stärken. Wer eine unauffällige, kleine Uhr mit Zusatzfunktionen sucht, kann getrost zugreifen.

Pebble 401BLR Brushed Stainless Steel Smart Watch (3,2 cm (1,26 Zoll) E-paper Display inkl. LED Backlight)

Pebble 401BLR Brushed Stainless Steel Smart Watch (3,2 cm (1,26 Zoll) E-paper Display inkl. LED Backlight)
8.5

DESIGN UND VERARBEITUNG

8/10

    AUSSTATTUNG UND FUNKTION

    8/10

      AKKU LAUFZEIT

      10/10

        KOMPATIBILITÄT/ZUBEHÖR

        9/10

          PREIS/LEISTUNG

          8/10

            Vorteile

            • - Hoher Kontrast
            • - Lange Akkulaufzeit
            • - Wasserdicht
            • - iOS und Android kompatibel

            Nachteile

            • - geringe Auflösung