Pebble Watch – Smartwatch Test

Pebble WatchFoto: Pebble

Pebble Watch

Die Auswahl an intelligenten Uhren, auch Smartwatches genannt, ist bisweilen recht beschränkt und die einzelnen Modelle unterscheiden sich meist nur in ihrem äußerlichen Erscheinungsbild. Einen Vorreiter und mittlerweile doch recht weit entwickelten Vertreter dieser Technik-Uhren stellt allerdings die Pebble Watch dar. Denn aufgrund eines fairen Preisleistungsverhältnisses und einer soliden Arbeitsweise konnte das Hightech-Zeitansager-Projekt, welches übrigens einzig und allein aus den Einnahmen von Crowdfunding-Aktionen finanziert wurde, bereits eine Milliarde Mal verkauft werden. Dies lassen zumindest die Macher der cleveren Multitasking-Uhr stolz verkünden. Alles, was es über den schlauen Alltagsbegleiter am Handgelenk zu wissen gibt, und ob sich die Benutzung dessen tatsächlich auszahlt, verraten die folgenden Zeilen.

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Allgemeines und Funktionen der Pebble Watch

Die Pebble Smartwatch gilt in erster Linie vor allem als eine recht günstige und leicht zu bedienende Smartwatch. Wobei im Grunde genommen gar nicht von „der“ Pebble Watch gesprochen werden kann. Mittlerweile gibt es nämlich sehr viele unterschiedliche Modelle, doch da die Grundfunktionen und Spezifikationen der intelligenten Zeitanzeiger von Ausführung zu Ausführung nur in sehr wenigen Punkten voneinander abgleichen, dient an dieser Stelle die „Grundversion“, also die aktuelle Ausführung (Stand April 2015), als Beispielmodell.
Die erste Grundeigenschaft, die die Pebble Watch mit sich bringt, ist dessen breite Konnektivitätsfunktion. Egal ob Android- oder iOS-Smartphone: Der Zeitanzeiger lässt sich per Bluetooth oder aber NFC mit allen gängigen Hightechhandys verbinden – lediglich bei manchen Smartphones samt Windows Phone OS fällt der Verbindungsaufbau kompliziert beziehungsweise unmöglich aus. Die Grundaufgaben der Pebble Smartwatch sind somit ebenfalls klar definiert: Sie soll als Ergänzung fürs Handy dienen, bietet allerdings auch eine separate Nutzung an. Dies funktioniert zwar nur bedingt, da die fehlende Verbindung wichtige Anwendungen ausgrenzt, doch als Spiele- und Musikplattform beispielsweise kann der Zusatz am Handgelenk auch ohne Smartphone-Verbindung genutzt werden.
Weitaus komfortabler beziehungsweise sinnvoller gestaltet sich jedoch die Benutzung mit einer aktiven Drahtlosleitung: Anrufe können über die Lautsprecher geführt werden, eingehende Textnachrichten erscheinen stets auf dem Bildschirm und einige Apps sind zudem auf die Uhr übertragbar. Hierfür wird zwar meist ein Konverter benötigt (Kosten: ca. 2 Euro), doch mithilfe dessen lässt sich ein Großteil der gut 1 Milliarde Apps aus dem Play Store beziehungsweise App Store auch mit der Uhr nutzen. Auf allzu ausgefeilte Spiele und grafische Effekte muss der Benutzer jedoch verzichten: Das Display unterstützt nur zwei Farben (Schwarz und Weiß) und ist auf der Basis der E-Ink-Technologie konzipiert. Immerhin: Die Anzeige verbraucht lediglich Strom, falls sich das Bild des Bildschirms ändert, wodurch sich auch gute Akkulaufzeiten von etwa 7 Tagen im Dauereinsatz ergeben.

Sondereditionen und Zusatzfunktionen der Pebble Watch

Neben der Grundversion der Pebble Smartwatch gibt es noch einige besonders luxuriöse oder besonders leistungsstarke Alternativen. So kann die „Pebble Time Steel“ beispielsweise mit einem sehr ansehnlichen Stahlband dienen, dass der normalen Kunststofflösung sowohl vom Tragekomfort als auch vom Design her einige Schritte voraus ist. Apropos Schritte: Bei allen Versionen ist ein Schrittzähler an Bord – eine entsprechende App ist in dem Betriebssystem (Pebble OS) bereits integriert. Ferner ist die Pebble Time Steel bis zu einer Wassertiefe von 50 Metern wasserdicht. Weitere Ausführungen sind zudem mit besonders hautfreundlichen Lederarmbändern ausgestattet, von denen einige auch per Magnetclip zu schließen beziehungsweise zu öffnen sind.

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Das Display der Hightech-Uhr ist – bis auf das einer Sonderausführung – übrigens stets mit einer Schutzbeschichtung aus Gorilla Glas überzogen. Bei besagter Sonderausführung, welche hierzulande leider nicht zu haben ist, kommt noch eine zusätzliche Glasfaserverstärkung zum Einsatz. Die Displays weisen übrigens allesamt eine Diagonale von rund 1,3 Zoll auf – die Auflösungsraten liegen bei circa 144 x 168 Pixel.

Fazit der Pebble Watch

Summa summarum stellt die Pebble Watch also eine solide Einsteigeruhr dar. Die Kosten liegen derweil bei circa 130 Euro. Farblich gesehen gibt es noch die Auswahl zwischen einer schwarzen, roten und weißen Version.